38 Jahre, verheiratet, 2 Kinder
Wohnort / Ortsteil
Neukirchen
Beruf
Polizeibeamtin, Dipl. Verwaltungsfachwirtin FH
Mit Leib und Seele
Beisitzerin im Vorstand Förderverein Kindergarten St. Andreas Teisendorf & Frauengemeinschaft Neukirchen, Kirchenchor Neukirchen, Schriftführerin Förderverein des BPFI Ainring, Mitglied im AK Pol der CSU (Regionalkreis BGL)
Marianne Gottwald erinnert sich noch gut an diesen Moment des Ankommens. Nicht an einen einzelnen Tag, eher an das leise Gefühl, dass etwas passt. Neukirchen am Teisenberg wurde nicht geplant zur Heimat – es wurde eine. Vor zehn Jahren kam die gebürtige Würzburgerin aus München in die Region, heute spricht sie von Zugehörigkeit mit einer Selbstverständlichkeit, die gewachsen ist.
„Hier gehe ich nicht mehr weg“, sagt sie, und es klingt weniger wie ein Versprechen als wie eine Feststellung.
Marianne Gottwald ist 38 Jahre alt, verheiratet, Mutter zweier Kinder im Alter von zehn und sechs Jahren. Seit 2007 ist sie Polizeibeamtin, mit beruflichen Stationen in München – Streife, Stab, Pressestelle – und seit 2016 am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring tätig. Ihr Berufsleben ist geprägt von Struktur, Verantwortung und Klarheit. Es ist ein Beruf, den sie mit Überzeugung und Leidenschaft ausübt – ebenso erfüllt sie das Leben mit ihrer Familie. Für Marianne Gottwald ist beides kein Gegensatz, sondern Teil derselben Haltung: Verantwortung übernehmen, zuverlässig sein, präsent sein.
Nach ihren Elternzeiten ist sie immer wieder bewusst in den Beruf zurückgekehrt. Sie kennt den Alltag zwischen Kita-Öffnungszeiten, Arbeitszeiten und familiären Verpflichtungen nicht aus Konzeptpapieren, sondern aus eigener Erfahrung. „Ich weiß, wie entscheidend gute Kinderbetreuung und verlässliche Strukturen für Familien sind“, sagt sie. Genau hier möchte sie politisch ansetzen – nicht abstrakt, sondern konkret vor Ort.
Teisendorf ist für sie mehr als Wohnort. Hier singt sie im Kirchenchor Neukirchen, kocht und backt leidenschaftlich gern, frischt ihr Klavierspiel auf und steht im Winter, „mehr schlecht als recht“, auf Skiern. Vor allem aber hat sie hier mit ihrer Familie ein Zuhause gefunden. „Wir konnten hier eine Familie gründen und ein Eigenheim bauen – dafür bin ich sehr dankbar.“
„Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie entscheidend gute Kinderbetreuung und verlässliche Strukturen für Familien sind.“
Diese Dankbarkeit ist ihr Antrieb für das Engagement im Gemeinderat. Kommunalpolitik bedeutet für sie unmittelbare Wirkung: Entscheidungen, die man sieht, spürt und im Alltag erlebt. Ihr Fokus liegt klar auf Kindern, Schulen, Kindergärten und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf – für heutige Familien und kommende Generationen. Damit die Heimat, die sie gefunden hat, auch für andere ein Ort zum Ankommen bleibt.

