Stellvertretender Ortsvorsitzender
62 Jahre, verheiratet, 3 Kinder
Wohnort / Ortsteil
Teisendorf / Stegreuth
Beruf
IT-Systemmanager
Mit Leib und Seele
Bezirksrat, Kreisrat, Gemeinderat, stellv. Vorsitzender Rotes Kreuz BGL
Kaum jemand in der Region kennt kommunale Entscheidungswege so genau wie Georg Wetzelsperger. Seit 1990 sitzt er im Gemeinderat, seit 2012 im Kreistag, seit 2018 im Bezirkstag. Drei Ebenen kommunaler Verantwortung, über Jahrzehnte hinweg – nicht als Karriereschritte, sondern als kontinuierliche Arbeit an den konkreten Fragen vor Ort. „Ich stehe für die kommunale Selbstverwaltung, dafür, dass vor Ort die Entscheidungen getroffen werden müssen, die die Themen vor Ort betreffen.“, sagt Georg Wetzelsperger. Es sei ein unwahrscheinliches Privileg, dies aus einer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung heraus tun zu dürfen. Für dieses freiheitlichen „leben und leben lassen“ setzt er sich mit aller Kraft ein.
Der gelernte Elektromechaniker und IT-Systemmanager bringt einen nüchternen, lösungsorientierten Blick mit. Besonders deutlich wird das beim Thema Energieversorgung. Er spricht von einer historischen Chance, erstmals wesentliche Teile der Energieversorgung selbst zu gestalten: durch den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien, die Weiterentwicklung des Energienutzungsplans und die Bündelung der Aktivitäten in einer neuen Gesellschaft. Ziel ist es, die Gemeinde finanziell zu entlasten und zugleich Bürgerinnen und Bürger aktiv zu beteiligen. „Wenn wir vor Ort Verantwortung übernehmen, schaffen wir Akzeptanz und Wertschöpfung zugleich“, so Georg Wetzelsperger.
Gleichrangig wichtig ist für ihn die pflegerische Versorgung. Als Vorsitzender des Netzwerks Soziale Dienste im Berchtesgadener Land und stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes kennt er die Realität hinter den Strukturen. Pflege, davon ist er überzeugt, braucht Koordination, Vernetzung und verlässliche Unterstützung – und eine enge Zusammenarbeit von Gemeinde und Landkreis. Hier sieht er konkrete Handlungsspielräume, die es zu nutzen gilt.
„Ich stehe für die kommunale Selbstverwaltung, dafür, dass vor Ort die Entscheidungen getroffen werden müssen, die die Themen vor Ort betreffen.“
Privat bleibt Georg Wetzelsperger bodenständig: verheiratet, drei erwachsene Kinder, gern in den Bergen unterwegs, mit Freude an Technik, Brotzeit und Wirtshausgesprächen. Vielleicht erklärt gerade diese Erdung seine politische Haltung. Oder, wie er es selbst formuliert: „Kommunalpolitik heißt, dranzubleiben – auch dann, wenn Lösungen Zeit, Geduld und Hartnäckigkeit brauchen.“

